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Berlins kriminelle Clans

Berlins kriminelle Clans

Berlins kriminelle Clans

"Der Pate" lässt grüßen: Trotz einer insgesamt rückläufigen Straftaten-Statistik in Berlin macht organisierte Kriminalität den Gesetzeshütern das Leben schwer. Familienclans mit zahlreichen Mitgliedern und einem Code des Schweigens sind in der gesamten Hauptstadt aktiv. Rund 20 arabischstämmige Großfamilien gibt es in Berlin, und rund ein Dutzend davon kommen immer wieder im Bereich der organisierten Kriminalität ins Visier der Fahnder.

Dabei haben sie auch die Bezirke unter sich aufgeteilt. Je nach Nationalität sind bestimmte Gruppen entweder im Osten oder im Westen aktiv.

Um zu wissen, was in den jeweiligen Kiezen der Haupstadt vor sich geht, gibt es inzwischen einen interaktiven Kriminalitätsatlas, in dem verschiedene Deliktsbereiche wie Raub, Diebstahl, Gewalt und Drogen in den zwölf Bezirken und 138 Bezirksregionen gelistet werden.

Besonders aktiv und einfallsreich ist ein Clan, auf dessen Konto der Diebstahl einer 100 Kilogramm schweren Goldmünze aus dem Bode-Museum im März 2017 und ein Raubzug in einer Sparkasse in Mariendorf 2014 gehen soll. Damals hatten sich die Täter in der Filiale einschließen lassen, in Ruhe mehr als hundert Schließfächer geknackt und Gas entzündet, ehe sie mit ihrer Beute in Höhe von knapp zehn Millionen Euro das Weite suchten. Allerdings hatten sie sich dabei verschätzt. Die Filiale explodierte und ein Clan-Mitglied hinterließ aufgrund von Verletzungen Blutspuren, die dank einer DNA-Analyse zu der Familie führte.

Ein weiterer Schlag kam für den Clan dank einer Gesetzesänderung: Bis vor kurzem musste der Staat nachweisen, dass ein Vermögen illegal erworben wurde. Jetzt liegt die Beweislast bei den Verdächtigen. 77 Immobilien des Verbrecherclans wurden auf diese Weise beschlagnahmt und 16 Mitglieder der Familie, die allerdings auch etliche gesetzestreue Angehörige hat, wurden wegen Geldwäsche angeklagt.

Dass Fahnder auf Umwegen an die Mitglieder von organisierter Kriminalität herankommen, ist nichts Neues. Schon Al Capone, der zur Zeit der Prohibition Chicagos Unterwelt mit Brutalität kontrollierte und zur Symbolfigur des organisierten Verbrechens in den USA wurde, wurde seine Buchführung zum Verhängnis. Nach Jahren, in denen ihm weder Morde noch andere Gewaltdelikte nachgewiesen werden konnten, wurde er 1931 wegen Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Geldwäsche zu elf Jahren Gefängnis verurteilt.

Wie der Großteil der in Berlin, aber auch anderen Bundesländern aktiven kriminellen Clans stammte Al Capone aus einer Einwandererfamilie, in der gegenseitiger Zusammenhalt notwendig war, um aus der Armut zu entkommen.

Bei den in Deutschland agierenden Clans handelt es sich vor allem um aus dem in den 80er und 90er Jahren über den Libanon eingewanderte Familien, die als staatenlose Asylsucher eingestift wurden und als solche lange keine Arbeitserlaubnis hatten. Für sie wurde Kriminalität zum Ausweg.

Trotz aller Schlagzeilen sind diese Fälle allerdings eine Ausnahme. Laut Bundeslagebericht sind Flüchtlinge, deren Asylantrag genemight wurde, sogar deutlich seltener kriminell als Deutsche.

Quelle: Siehe oben!


 



 

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